10.08.2026 · Maximilian Zwisler
88 % nutzen KI. 6 % spüren sie.
Das Muster ist überall dasselbe
In fast jedem Unternehmen, das wir sehen, sieht es gleich aus: Eine kleine Gruppe nutzt KI täglich und sinnvoll, der Rest fasst die Assistenten kaum an. Nicht aus Faulheit — sondern weil niemand die Übersetzung leistet. Eine Lizenz ändert keine Arbeitsweise.
Die Dashboards der Anbieter zeigen trotzdem „Adoption". Gemessen wird, ob jemand eingeloggt war, nicht ob Arbeit schneller wurde. Genau daran scheitern viele KI-Initiativen: Nutzung wird mit Nutzen verwechselt.
Was stattdessen zählt
Die richtige Frage ist nicht, wer KI nutzt, sondern welche Arbeit sie übernimmt. Deshalb bewerten wir Prozesse konsequent als manual, hybrid oder automatisiert — und messen monatlich nach, was sich tatsächlich verschiebt. Nur was messbar ist, lässt sich verbessern.